Kopf und Gesicht anlegen
Zeichne einen oben breiteren, nach unten etwas schmaleren Kopf. Die Schnauze endet rund. Eine senkrechte Hilfslinie teilt das Gesicht. Setze eine ovale Nase in den unteren Bereich und zwei Augen darüber. Halte genügend Abstand zwischen Augen und Geweihansatz.
Links und rechts des oberen Kopfbereichs kommen längliche Ohren hinzu. Zeichne ihre äußere Form wie ein weiches Blatt. Eine kleinere Innenlinie deutet die Ohrfläche an. Die Ohren sollen seitlich sitzen und nicht mit den Geweihästen verwechselt werden.
Geweihäste klar aufbauen
Zeichne über jeder Kopfseite einen nach oben und außen gebogenen Hauptast. Ergänze daran einige kurze Abzweigungen. Beginne mit wenigen Verzweigungen und verdopple die Linien erst danach zu einer schmalen Form. Zu viele Äste machen das kleine Motiv schwer lesbar.
Beide Seiten dürfen ähnlich groß sein, müssen aber nicht spiegelgleich werden. Radiere überlappende Hilfslinien am Kopf weg. Für eine vollständige Figur kannst du unter dem Kopf einen kurzen Hals ergänzen; der Kopf allein ist bereits ein abgeschlossenes Motiv.
Farbe und Ausdruck ergänzen
Färbe Kopf und Ohren in selbst gewählten Brauntönen und lasse die Schnauze etwas heller. Eine rote Nase kennzeichnet bewusst eine Fantasiefigur, nicht ein allgemeines Merkmal von Rentieren. Grundformen beim Tierzeichnen behandelt STAEDTLER.
Als Motiv für eine einfache Weihnachtskarte kann der Kopf oben auf der Karte sitzen, während darunter Platz für einen Gruß bleibt.
Häufige Fragen
Warum sieht das Geweih wie ein Baum aus?
Die Hauptäste sind möglicherweise zu lang oder zu dicht verzweigt. Kürze sie und lasse zwischen den einzelnen Spitzen freie Flächen.
Muss ich einen ganzen Körper zeichnen?
Nein. Ein sauber ausgearbeiteter Kopf ist für eine Karte oder kleine Illustration ausreichend.
Kann ich das Geweih für jede Hirschart übernehmen?
Nicht als genaue Naturdarstellung. Geweihformen unterscheiden sich. Verwende eine geeignete Referenz, wenn du eine bestimmte Tierart zeigen möchtest.